Konflikte zwischen Schülern haben vielfältige Ursachen. Und häufig sind sie marginal. Die Auswirkungen sind trotzdem oft verheerend: Störungen im Unterricht, die Schüler und Lehrer Nerven kosten und die das Lernen behindern. Eine vergiftete Atmosphäre in der ganzen Klasse. Offener Streit, der alle belastet. Sogar Mobbing und Gewalt. Die Malteser helfen Schulen, intern Lösungen und Auswege aus Konflikten zu finden.
Streitschlichtung auf Augenhöhe
Wir bilden an Schulen Streitschlichter aus, die im Konfliktfall verstehen und vermitteln. Normalerweise versuchen Lehrer, Schulleitung, Eltern, Streitigkeiten zu schlichten und Konflikte zu lösen. Unser Konzept ist anders: Schüler, die einen Konflikt austragen, setzen sich mit ausgebildeten Schülern zusammen. Wie die „Streithähne“ sind die Streitschlichter also Schüler.
Wir bilden Streitschlichter aus
Die Malteser stellen erfahrene und fachkundige Trainerinnen und Trainer: Diese Schulmediatoren geben den jungen freiwilligen Helfern an ihrer Schule das nötige Wissen an die Hand und sind ihnen ständige Ansprechpartner. Gerne kommen wir anschließend ab und zu vorbei, und natürlich bilden wir die Schulmediatoren auch ständig weiter. Bei Fragen und Unsicherheiten sind wir da.
Aber wir möchten erreichen, dass Schulen Konflikte selbst lösen können. Nicht durch Strafe, sondern durch Vermittlung. Ohne externe Hilfe rufen zu müssen. Und ehe es vielleicht zur Eskalation kommt.
Intern Wege zu einem fairen Miteinander finden
So unterstützen die Malteser Schulen dabei, intern Wege zu einem fairen und positiven Miteinander zu finden. Sicher: Die Schule als Institution und die Lehrer als Autoritäten müssen ein bisschen „Macht“ abgeben. Aber Konflikte lösen sich oft besser, wenn man sie nicht von oben nach unten bespricht, sondern auf Augenhöhe. Und gleichzeitig entwickelt sich eine positive Gesprächs- und Konfliktkultur an der Schule.


